Heimvernetzung und Medienvernetzung: Das Glossar by CONNECTanDO - Elektrospezialitäten erklärt die wichtigsten Begriffe und Abkürzungen.

Neue Anwendungsbereiche bringen Fachbegriffe mit sich, die sich oftmals leider nicht selbst erklären. Hier finden Sie die Erklärungen zu den gängigen Schlagwörtern zum Thema „Smart Home“ oder „intelligentes Zuhause“.

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Blue-Ray-Disk: Weiterentwicklung des DVD-Formats um auch von den Silberlingen in den Genuss des hochauflösenden Fernsehens zu kommen.

DLNA: Digital Living Network Alliance, Standard für die Vernetzung des digitalen Zuhauses. Geräte verschiedener Hersteller sollen miteinander kommunizieren können. Dieser Standard sorgt dafür, dass Mediaserver, Mediaplayer, Computer und Handys sich verstehen.

Ethernet: Ursprünglich für lokale Datennetze (LAN) gedacht ermöglicht diese Technologie den Datenaustausch in Form von Datenpaketen zwischen den in einem lokalen Netz angeschlossenen Geräten (Computer, Drucker, Set-Top-Box, Mediaplayer). Derzeit sind Übertragungsraten von 10 Megabit/s, 100 Megabit/s (Fast Ethernet), 1000 Megabit/s (Gigabit-Ethernet) die gängige Praxis.

Flashspeicher: Speicherchip, der den schnellen Datenaustausch zwischen beispielsweise dem Fotoapparat und einem Computer ermöglicht oder sogar direkt in einem NAS eingelesen werden kann.

Full HD: Mit einer Auflösung von 1920 x 1080 Bildpunkten der höchste Genuss des Fernsehens. Dieser Standard ist für Geräte mit einer Bilddiagonale von mehr als 40 Zoll nicht nur empfehlenswert sondern fast schon notwendig. Achtung beim Kauf eines HD Receivers: Hier gleich auf ein HD+ Modell setzen!

HD-Ready: Entwickelt als Kompromiss, bereits ein taugliches Endgerät zu haben, obwohl noch kein Sender mit einem verwertbaren Format am Start war, haben Geräte dieser Klasse eine geringere Auflösung als ein Full HD TV. Bis zu einer Bilddiagonale von 37 Zoll (etwa 94 cm) fällt dies jedoch kaum ins Gewicht. Käufer eines Modells von 40 bis 112 Zoll (102…284 cm) sollten sich aber unbedingt für ein Full HD Gerät entscheiden.

HD+: Eigentlich etwas verwirrend, da dies nicht ein noch besseres Format liefert (also mehr als 1920 x 1080 Bildpunkte) sondern nur mehr Pogramme. Immer kostenlos sind die Öffentlich-Rechtlichen zu empfangen (ARD, ZDF, Arte, EinsFestival, Servus TV, Simul, Anixe, HSE24 und QVC) mit HD+ gibt es zusäzlich noch RTL, Sat.1, ProSieben, VOX, kabel eins, RTL2, N24, Sport1, nickelodeon, Comedy Central und sixx, weitere kommen bald dazu. Das erste Jahr ist hierbei kostenlos – bzw. im Kaufpreis des Receivers inbegriffen. Will man dann weiterhin in den Genuss von HD bei den Privaten kommen, wird eine Gebühr von 50,- € fällig – egal wie viele Sender noch dazu kommen werden.

HDMI-Anschluss: High Definition Media Interface: Was früher das Scart-Kabel erledigt hat oder auch per Cinch-Kabel möglich war, hat für das hochauflösende Fernsehen einen neuen Standard. Die Übertragung erfolgt digital, die flachen Stecker haben 21 kleine Pins.

LAN: Local Area Network, lokales Netz.Alle Geräte, die innerhalb Ihrer privaten oder geschäftlichen Umgebung miteinander verbunden sind, greifen auf diese lokale Infrastruktur zu.

LCD-Fernseher: Liquid Crystal Display, eine Anzeige, die die Bilder aus Flüssigkristallen zusammenbaut. Eine Technik, die sich über die letzten Jahre etabliert hat, kostengünstig und lichtunempfindlich ist, also auch im heimischen Wohnzimmer beste Dienste leistet, wenn einem nicht ein abdunkelbarer Raum für ein kleines Heimkino zur Verfügung steht.

LCD mit LED Backlight: Die Stromsparer und den Fernsehern. Liefert bei niedrigerem Stromverbrauch als LCD- und Plasma-TV eine bessere Bildqualität und haben eine noch flachere Bauform. Wer also Wert auf Energieeffizienz und äußere Optik des Geräts legt, dem sei dieses Gerät empfohlen.

NAS: Network Attached Storage oder zu Deutsch Netzwerkspeicher. Dieser ist die zentrale Sammelstelle aller Daten, die im Heimnetz anfallen. Egal ob Dokumente, Tabellen oder Präsentationen, also eher der Büroorganisation zugeordnete Dateien, oder Musiktitel, Fotos, Filme und Videos, also Medien zur Unterhaltung. Hierauf können alle im heimischen Netzwerk angeschlossenen Geräte zugreifen, Dateien laden und Dateien speichern. Zum direkten Abspielen von Musik und Video müssen diese den DLNA-Standard erfüllen.

OLED: Organic Light Emitting Diode.Grundlage dieser “Leuchtdiode” ist eine organische Verbindung, also ein Kohlenstoff-Molekül. Liefert die besten Resultate hinsichtlich Brillanz, Kontrast und Stromverbrauch, ist aber leider erst im Kommen und somit in nur wenigen Geräten erhältlich, wie zum Beispiel unserem LG 15EL9500.

Plasma-Fernseher: Deutlich teuer und lichtempfindlicher als die LCD-Kollegen, jedoch viel dynamischer gerade in der Darstellung von schnellen Bewegungen. Wer sich ein wirkliches Heimkino einrichten will, aber nicht auf Leinwand und Beamer zurückgreift, für den ist ein Plasma TV fast schon ein Muss. Kinofilme, die für eine große Leinwand gedreht wurden, wirken hier (neben einen Beamer) am besten.

Powerline Adapter: Wird ein Netzwerkanschluss benötigt und kann kein Kabel verlegt werden, so erledigen die Powerline Adapter, bspw. von Devolo oder auch AVM Fritz! die Aufgabe der Datenübertragung. Die Adapter ermöglichen die Übertragung statt über das spezielle Datenkabel einfach über die Stromversorgung – und die steht an nahezu jeder beliebigen Stelle im Haus zur Verfügung.

Set-Top-Box: Fernseher der neuesten Generation haben bereits einen Netzwerkanschluss fest eingebaut, so dass das Laden von Inhalten vom heimischen Medienserver (NAS) oder aus dem Internet kein Problem ist. Sollen ältere Geräte dies auch können, benötigen Sie eine Box, die aus dem Datensignal ein für den Fernseher verdauliches Format produziert. In der Regel wird dieser per HDMI angeschlossen. Dazu zählt beispielsweise auch Apple TV.Einige Sat-Receiver liefern diese Funktionalität auch gleich mit, z.B. unser HuMax iCord HD+ oder HuMax Fox HD+.

Aber auch für ganz alte Geräte, die noch einen Scart-Anschluss besitzen, können per Set-Top-Box angeschlossen und somit auch in einer modernen vernetzten Umgebung verwendet werden.

WLAN: Wireless LAN, also kabelloses lokales Netzwerk. Mobile Endgeräte brauchen eine Verbindung zum Internet, dies aber ohne ein störendes Kabel. Per WiFi können diese Geräte an z.B. eine Fritz!Box oder einen anderen WLAN-Router angebunden werden, die dann die Informationen aus dem Internet an das mobile Endgerät funkt. 


Neue Technologie sorgt für weniger Stromverbrauch von Displays: Entfernt sich der Nutzer von seinem Arbeitsplatz, so erkennt das Display per Infrarotsignal seine Abwesenheit und regelt automatisch die Bildschirmhelligkeit herunter. Dies spart nicht nur bis zu 80 % an Stromkosten, sondern erhöht gleichzeitig noch die Lebensdauer des Displays. Diese innovative Technik können Sie bei uns im Shop beziehen.